Co-Evaluatorensammler

Ganz neu an Jägern oder Sammlern sind die Co-Evaluatorensammler. Sie sind in fast jedem AP oder Index dabei als Eva. Sie sind der Meinung ihr Ansehen und ihr Wissen würde steigen, wenn sie in besonders vielen Projekten dabei sind. Meines Erachtens muss es in einem privaten AP keine Co-Evaluatoren geben. Als einzige Ausnahme lasse ich für mich gelten, wenn jemand gern international auch vergeben möchte, aber nur unzureichende Sprachkenntnisse besitzt und sich deswegen einen Co-Evaluator dazu holt. Für mich ist ein privates AP das Schätzchen des Webmasters, der es erbaut und begonnen hat. Er oder sie selbst möchte gern anderen eine Ehre erweise und deren Können würdigen. Wieso sollte man sich in seinen eigenen Geschmack hineinreden lassen? Ich werde niemals einen Co-Evaluator aufnehmen in mein AP.

Indexe sind Zusammenschlüsse von mehren Awardmastern und dort kann ich eine Berechtigung anerkennen für mehrere Evaluatoren.

Es gibt aber auch AP Betreiber, welcher der Meinung zu sein scheinen, dass sie ihr Awardprogramm aufwerten indem sie unendlich viele Evaluatoren hinzuziehen. Nach dem Motto: Wir wollen ja objektiv bewerten. Das ist Quark. Jeder gibt seine eigene subjektive Wertung über eine Homepage ab. Nur weil man 10 subjektive Meinungen miteinander mischt, wird daraus noch lange keine objektive.

Das wäre als wenn man 10 Karotten schält und anschließend sagt: Nun habe ich einen Apfel….

Siegeljäger

Es gibt auch eine Menschengruppe, welche jedoch viel viel kleiner ist als die Awardjäger und Sammler, die sich Awardindexjäger oder auch Siegeljäger nennt. Diese Gruppe ist noch sehr neu. Vergaben, die an sich vollkommen seriös sind, die sich jedoch in jedem Index anmelden. Wirklich jeden Index sollte man nicht nehmen.

Meines Erachtens, muss man die Kriterien weitestgehend vertreten können. 100 % denke ich kann man nie übereinstimmen mit einem Index, außer man hat ihn gegründet, aber doch im Prinzip kann man gleich denken. Es gibt keine genaue Anzahl, ab wie vielen Indexen jemand ein Indexjäger ist. Ich brauche keinen Index, der mir sagt, dass meine Vergabe und ich seriös sind. Einige Indexe sehe ich als sehr gut an, weil sie Dinge verändern wollen und weil sie aufklären. Wenn sich jemand nur bei deutschen Indexen listen lässt, dann kann er/sie, meiner Meinung nach, gar kein Siegeljäger sein. Ist die Auswahl an deutschen Indexen doch verschwindend gering.

Bei Datenbanken wird das übrigens bisher noch nicht so eng gesehen mit dem eingetragen sein. Awarddatenbanken sind nicht mit Kriterien verbunden und listen die Vergaben einfach nur auf. Leider ist die Anzahl der Fake-Award-Vergaben dort sehr sehr hoch.

Wie erkennt man Fake-Awards?

Wie erkennt man Fake Awards?
Dies ist wirklich nicht einfach und eine 100%iges Erkennungsmerkmal gibt es nicht wirklich. Jedoch haben sich einige Regeln mit der Zeit heraus kristallisiert.
Zum ersten erwartet man von einem Award ein ansprechendes Aussehen. Ein einfach hin geklatschtes Bildchen, das möchte sich doch niemals als Ehrung „hinhängen“. Doch was heißt schon ansprechend? Jeder hat doch einen eigenen Geschmack und über den lässt sich bekanntlich streiten. Dennoch gibt es Grundregeln. Ist doch zu bezweifeln, dass jemand z.B. einen Award mit Stinkefinger als Auszeichnung sieht oder?

Weiterlesen

Awardjäger und Awardsammler

Kommen wir zu einer Menschengruppe im Internet, die man die Awardjäger und/oder Awardsammler nennt. Was macht einen Awardjäger/Awardsammler aus und wie erkennt man ihn?

Diese Lebewesen leben oft unerkannt unter uns. Sie bewerben sich wahllos bei allen Vergaben, die ihnen begegnen. Sie sammeln die angeblichen "Schätze" (meist sind es jedoch nur Fake-Awards) ein und stellen sie einen nach dem anderen aus. Sie beachten die Awards genauso wenig als das, was sie sind, wie Dieter Bohlen seine goldenen Schallplatten…. Sie stellen sie auf ihre Homepage und versuchen damit, ihre Homepage aufzuwerten, wobei sie jedoch genau das Gegenteil erreichen. Aber seien wir diesen Geschöpfen nicht böse … sie wissen es meist einfach nicht besser. Wie schrecklich ist die Heilung für sie, wenn sich hunderte von Fake-Awards in Luft verwandeln- definierten sie sich doch über ihre Anzahl an Awards.

Aber versucht nicht, solch ein Wesen mit Gewalt die Augen zu öffnen, sie wehren sich oft mit Händen und Füßen gegen das Erwachen.

Wie soll ein Awardprogramm aufgebaut sein

Text von Uwe Ramm

Zunächst erstellt man einige Gedanken über den Sinn und Zweck des Awardprogramms (Englisch Purpose genannt).

Danach folgen die Kriterien, von Awardprogramm zu Awardprogramm unterschiedlich. Einige APs verzichten auch weitgehend auf Kriterien und haben sie bis auf wenige Regeln zusammengestrichen.

Dann wäre da der sogenannte Code of Ethics, ein Regelwerk, das ursprünglich mal aus Amerika kam und dementsprechend schlecht übersetzt wurde. Hier werden Verhaltensmaßregeln vorgegeben, nach denen sich die Awardverleiher richten sollen. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, aber immer noch verlangen ausländische Indizes den Code of Ethics im Awardprogramm unterzubringen. In Deutschland ist er inzwischen sehr umstritten und wird nicht mehr von jedem verwendet. Wichtig ist, daß man sich auch danach verhält. Nur noch wenige deutsche Indizes verlangen ihn.

Die Privacy ist eine Art Haftungsausschluß (kein Disclaimer) und unbedingt wichtig.

Der sogenannte Disclaimer (der Haftungsausschluß) wird heutzutage nicht mehr verwendet und ist überflüssig.

Besonders wichtig ist der Copyrighthinweis, gerade in der internationalen Szene wird er explezit verlangt.

Ein Wort zur Coppa: auch dies ist ein Regelwerk aus Amerika, das den Umgang des Awardverleihers mit Kindern regelt. Dieses Regelwerk ist nur für Awardprogramme die amerikanischem Recht unterliegen, verbindlich vorgeschrieben, nicht jedoch für uns Deutsche!

Pflicht ist in Deutschland und neuerdings in Österreich das Impressum, die Angabe der Adresse und der EMail.

Wer Awards verleihen will braucht natürlich Awardgrafiken und eine Vorschau hierzu.

Wer Awards vergibt braucht natürlich auch eine Gewinnerliste.

Ein Screenshot der Gewinnerseite macht sich immer gut, sowie eine kurze Bemerkung und die Laudatio dazu.

Wer eigene Awards bekommt, möchte sie natürlich würdig präsentieren, natürlich mit Laudatio!

Die ausländischen Awardverleiher verlangen meist eine Rückverlinkung, was jedoch in Deutschland verpönt ist. Jeder verlinkt die Awards höflicherweise, aber es darf nicht verlangt werden.

Was ich für eine Unsitte halte, sind Awardgästebücher, sie gehören in kein Awardprgramm.

Eine kleine, interne Suchmaschine wäre natürlich empfehlenswert und last but not least eine Sitemap.