Liebe Mitglieder,
im Rahmen der Übernahme der Award Datenbank habe ich alle Mitgliederseiten kontrolliert. Leider mußte ich feststellen, dass einige Seiten gegen die Regeln der Datenbank verstoßen oder sogar Awardvergaben komplett verschwunden sind. Deswegen mußte ich leider 30 Mitglieder löschen.
Liebe Grüße
Conny
Archiv des Autors: Conny
Neue Leitung und neue URL
Hallo,
mit heutigem Datum habe ich die Awarddatenbank übernommen. Ich werde mich bemühen die Datenbank in Uwes Sinn weiterzuführen.
Die Awarddatenbank musste somit auch umziehen und ist nun über die Domain http://award-datenbank.de aufrufbar.
Liebe Grüße
Conny
Wie soll ein Awardprogramm aufgebaut sein
Text von Uwe Ramm
Zunächst erstellt man einige Gedanken über den Sinn und Zweck des Awardprogramms (Englisch Purpose genannt).
Danach folgen die Kriterien, von Awardprogramm zu Awardprogramm unterschiedlich. Einige APs verzichten auch weitgehend auf Kriterien und haben sie bis auf wenige Regeln zusammengestrichen.
Dann wäre da der sogenannte Code of Ethics, ein Regelwerk, das ursprünglich mal aus Amerika kam und dementsprechend schlecht übersetzt wurde. Hier werden Verhaltensmaßregeln vorgegeben, nach denen sich die Awardverleiher richten sollen. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, aber immer noch verlangen ausländische Indizes den Code of Ethics im Awardprogramm unterzubringen. In Deutschland ist er inzwischen sehr umstritten und wird nicht mehr von jedem verwendet. Wichtig ist, daß man sich auch danach verhält. Nur noch wenige deutsche Indizes verlangen ihn.
Die Privacy ist eine Art Haftungsausschluß (kein Disclaimer) und unbedingt wichtig.
Der sogenannte Disclaimer (der Haftungsausschluß) wird heutzutage nicht mehr verwendet und ist überflüssig.
Besonders wichtig ist der Copyrighthinweis, gerade in der internationalen Szene wird er explezit verlangt.
Ein Wort zur Coppa: auch dies ist ein Regelwerk aus Amerika, das den Umgang des Awardverleihers mit Kindern regelt. Dieses Regelwerk ist nur für Awardprogramme die amerikanischem Recht unterliegen, verbindlich vorgeschrieben, nicht jedoch für uns Deutsche!
Pflicht ist in Deutschland und neuerdings in Österreich das Impressum, die Angabe der Adresse und der EMail.
Wer Awards verleihen will braucht natürlich Awardgrafiken und eine Vorschau hierzu.
Wer Awards vergibt braucht natürlich auch eine Gewinnerliste.
Ein Screenshot der Gewinnerseite macht sich immer gut, sowie eine kurze Bemerkung und die Laudatio dazu.
Wer eigene Awards bekommt, möchte sie natürlich würdig präsentieren, natürlich mit Laudatio!
Die ausländischen Awardverleiher verlangen meist eine Rückverlinkung, was jedoch in Deutschland verpönt ist. Jeder verlinkt die Awards höflicherweise, aber es darf nicht verlangt werden.
Was ich für eine Unsitte halte, sind Awardgästebücher, sie gehören in kein Awardprgramm.
Eine kleine, interne Suchmaschine wäre natürlich empfehlenswert und last but not least eine Sitemap.
Womit erstelle ich Awardgrafiken?
Es ginge notfalls auch mit MS Paint, aber es sollte schon ein Proggi sein, das mehrere Ebenen unterstützt. (Für den Eintrag des Gewinnernamens)
Am bekanntesten, aber auch am teuersten ist Photoshop.
Relativ preiswert bekommt man Photoimpact XL (etwa 15?) oder Paint Shop Pro 9 (etwa 95 ?), Photoimpact 10 kostet auch um die 100?.
Eine kostenlose Alternative ist Gimp, ursprünglich ein Linuxprogramm, welches auf Windows portiert wurde und ebenfalls mehrere Ebenen unterstützt. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig in der Bedienung, aber in Deutscher Sprache.
Wie soll ein Award aussehen?
Nicht größer wie 200 x 200 Pixel (das ist internationaler Standard) und 15 kb.
Nach Möglichkeit nicht animiert (im Stile von Globen).
Bitte keine Flashawards, am besten wären einfache jpg-Grafiken.
Awards sollten individuell (mit Namen oder ID) vergeben werden.
Solche Grafiken lassen sich mit jedem guten Grafikprogramm, das mehrere Ebenen unterstützt, erstellen. Auch mit dem kostenlos erhältlichen GIMP ginge das.
Das hat den Vorteil, dass die Grafiken dann nicht geklaut und als eigene Awards ausgegeben werden können.
Awardgrafiken sollte man nach Möglichkeit selber erstellen und nicht, wie in der internationalen Szene üblich, einen Dienst dafür in Anspruch nehmen.