Wie soll ein Awardprogramm aufgebaut sein

Text von Uwe Ramm

Zunächst erstellt man einige Gedanken über den Sinn und Zweck des Awardprogramms (Englisch Purpose genannt).

Danach folgen die Kriterien, von Awardprogramm zu Awardprogramm unterschiedlich. Einige APs verzichten auch weitgehend auf Kriterien und haben sie bis auf wenige Regeln zusammengestrichen.

Dann wäre da der sogenannte Code of Ethics, ein Regelwerk, das ursprünglich mal aus Amerika kam und dementsprechend schlecht übersetzt wurde. Hier werden Verhaltensmaßregeln vorgegeben, nach denen sich die Awardverleiher richten sollen. Eigentlich Selbstverständlichkeiten, aber immer noch verlangen ausländische Indizes den Code of Ethics im Awardprogramm unterzubringen. In Deutschland ist er inzwischen sehr umstritten und wird nicht mehr von jedem verwendet. Wichtig ist, daß man sich auch danach verhält. Nur noch wenige deutsche Indizes verlangen ihn.

Die Privacy ist eine Art Haftungsausschluß (kein Disclaimer) und unbedingt wichtig.

Der sogenannte Disclaimer (der Haftungsausschluß) wird heutzutage nicht mehr verwendet und ist überflüssig.

Besonders wichtig ist der Copyrighthinweis, gerade in der internationalen Szene wird er explezit verlangt.

Ein Wort zur Coppa: auch dies ist ein Regelwerk aus Amerika, das den Umgang des Awardverleihers mit Kindern regelt. Dieses Regelwerk ist nur für Awardprogramme die amerikanischem Recht unterliegen, verbindlich vorgeschrieben, nicht jedoch für uns Deutsche!

Pflicht ist in Deutschland und neuerdings in Österreich das Impressum, die Angabe der Adresse und der EMail.

Wer Awards verleihen will braucht natürlich Awardgrafiken und eine Vorschau hierzu.

Wer Awards vergibt braucht natürlich auch eine Gewinnerliste.

Ein Screenshot der Gewinnerseite macht sich immer gut, sowie eine kurze Bemerkung und die Laudatio dazu.

Wer eigene Awards bekommt, möchte sie natürlich würdig präsentieren, natürlich mit Laudatio!

Die ausländischen Awardverleiher verlangen meist eine Rückverlinkung, was jedoch in Deutschland verpönt ist. Jeder verlinkt die Awards höflicherweise, aber es darf nicht verlangt werden.

Was ich für eine Unsitte halte, sind Awardgästebücher, sie gehören in kein Awardprgramm.

Eine kleine, interne Suchmaschine wäre natürlich empfehlenswert und last but not least eine Sitemap.

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