Was sollte man als Awardbewerber beachten?

Zu allererst lies die Kriterien. Das ist das A und O für Dich. Wie sonst willst Du wissen, ob Deine Homepage überhaupt bei einem Awardprogramm für einen Award in Frage kommt?! Wenn Du denkst: "Egal ich bewerbe mich einfach, das klappt schon", dann liegst Du falsch. Seriöse Awardverleiher werden Deine Homepage sofort ablehnen und solltest Du doch mit Deiner Methode Erfolg haben, so ist der Award höchstens für den Papierkorb wertvoll. Suche also erst nach dem Lesen der Kriterien nach dem Bewerbungsformular. Wenn Du keines findest, sondern nur E-Mail oder Gästebuch stattdessen, dann sieh von einer Bewerbung besser ab.
Als nächstes begutachte das Design und den Inhalt des Awardprogrammes und der Homepage des Awardverleihers. Wenn die Seiten aussehen als wenn der Awardverleiher selbst erst einmal Nachhilfe in Webdesign und Homepagegestaltung braucht, dann sieh‘ besser von einer Bewerbung ab. Schließlich kann nur jemand Homepages bewerten, der sich zumindest mit den Grundlagen sowohl in Ästhetik als auch Homepagebau auskennt.

Schau Dir auch einmal die Gewinner an. Daran kannst Du manchmal heraus erkennen, ob Deine Homepage eine reelle Chance auf einen Award hat. Natürlich ist das kein Garant für einen Award oder eine Ablehnung.

Siegel von Award-Indexen sind nicht ausschlaggebend, wenn es um die Prüfung der Seriosität eines Awardprogrammes geht. Viele Awardprogramme treten schon aus Prinzip keinem oder nur wenigen Indexen bei.
Schau Dir auch die erhaltenen Awards des Awardverleihers an. Nimmt er selbst Schmuddel-Awards (Fake-Awards) an? Falls ja, lieber die Finger weg lassen. Seriöse Awardverleiher nehmen solche Awards nicht an.

Hier nun noch einige kleinere Anhaltspunkte zur Ermittlung unseriöser Awardprogramme

  • Ist die Awardgrafik in Plakatgröße und/oder steht die URL des Awardverleiher darauf?
  • Hält der Awardverleiher bei seinen Seiten, seine eigenen Kriterien nicht ein?
  • Wird nur eine E-Mail oder ein Gästebuch angeboten als Bewerbungsweg?
  • Wirken die Gewinnerpräsentationen eher wie eine Linkliste anstatt einer würdevollen Ausstellung?

    Wenn Du eine Frage mit Ja beantworten kannst, hast Du es meist nicht mit einem seriösen Awardprogramm zu tun.

    Der Ablauf:

    Nutze die Bewerbungsart, die der Awardverleiher Dir anbietet (normalerweise das Formular). Gibt wahrheitsgemäß alle Dinge an, die abgefragt werden. Bei der Seitenbeschreibung erläutere in kurzen Worten, was einen auf Deiner Homepage erwartet. Wenn Du nur schreibst: "Schau einfach selbst nach.", darfst Du Dich nicht wundern, wenn eine Ablehnung erfolgt.

    Nach der Bewerbung heißt es für Dich warten. Gehörst Du zu den glücklichen Awardgewinnern, kannst Du den Award in Originalgröße mit dazugehörender Laudatio überglücklich auf Deine Homepage einbauen. Wird Dir der Award ohne Laudatio überreicht, verweigere die Awardannahme und stelle ihn besser gar nicht erst aus, denn eine Awardgrafik ist nur ein buntes Bildchen, welches durch die Laudatio erst ihren wahren Wert erhält. Ob Du den gewonnenen Award mit dem Awardprogramm verlinken möchtest, solltest Du selbst entscheiden. Nach der Überreichung wäre es schön, wenn Du Dich per Mail oder per Gästebucheintrag für die Verleihung bedankst, so machst Du dem Awardverleiher eine besondere Freude.

    Wenn Du leider zu denen gehörst, die dieses Mal noch keinen Award verliehen bekamen, dann sei nicht traurig. Es ist keine Diskriminierung sondern der Awardverleiher möchte Dich anspornen, Deinen Seite noch weiter zu verbessern. Eine Ablehnung sollte akzeptiert werden und nicht in Diskussionen oder sogar Beleidigungen und Drohungen enden. Aufgrund solcher Vorkommnisse haben bereits einige Awardverleiher es eingestellt noch Ablehnungsmails zu schreiben. Dieses sollte auch akzeptiert werden. Sicherlich kannst Du freundlich nachfragen, wieso es nicht zu einem Award reichte. Die meisten Awardverleiher antworten ganz offen und sind auch nicht abgeneigt Dir bei Fragen zur Seite zu stehen.

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